Der September gehört zu meinen Lieblingsmonaten, um Island zu entdecken.
Dieser Übergang zwischen Sommer und Herbst bietet eine perfekte Balance: Die Sehenswürdigkeiten sind ohne die sommerlichen Menschenmassen zugänglich, die Tage sind noch hell genug, um auf Entdeckungstour zu gehen, und die Nächte werden gerade lang genug, um die ersten Nordlichter zu sehen. Ich habe diese besondere Atmosphäre geliebt, in der sich die isländische Natur in leuchtenden Herbstfarben präsentiert.
Hier sind alle meine Gründe, warum ich diesen Monat gewählt habe, um dieses beeindruckende Land zu entdecken.
Weitere Optionen finden Sie in meinem Artikel: Beste Reisezeit nach Island?

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1. Ideale Besucherzahlen
Die Hochsaison im Sommer endet in Island offiziell Ende August. Ab Anfang September nimmt die Zahl der Besucher deutlich ab. Ich habe diesen Rückgang der Besucherzahlen an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie den Gullfoss-Wasserfällen oder dem Thingvellir-Nationalpark besonders genossen. Sie können Ihre Fotos machen, ohne stundenlang warten zu müssen, und die Landschaften in einer authentischeren und friedlicheren Atmosphäre genießen.
Auch die Unterkunftspreise werden günstiger als im Juli und August, ohne jedoch auf das Mindestpreisniveau des Winters zu fallen. Dies ist der ideale Zeitpunkt, um Ihr Budget zu optimieren und gleichzeitig angenehme Besuchsbedingungen zu genießen.

2. Die Straßen sind befahrbar
Im Gegensatz zu den Wintermonaten, in denen bestimmte Straßen und Sehenswürdigkeiten geschlossen sind, ist im September noch das gesamte Land zugänglich. Die Ringstraße Nr. 1 bleibt ohne spezielle Winterausrüstung und ohne Schwierigkeiten befahrbar.
Die Straßen im Hochland (Highlands, unbefestigte F-Straßen) werden je nach Wetterlage ab Mitte September nach und nach gesperrt, aber Anfang September kann man sie noch befahren.
Eine ideale Zeit für einen Roadtrip!

Straße F208 im September
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3. Perfekte Lichtverhältnisse
Der September bietet einen bemerkenswerten Kompromiss in Sachen Lichtverhältnisse. Zu Beginn des Monats dauern die Tage noch zwischen 13 und 15 Stunden, sodass Sie genügend Zeit haben, die Natur zu erkunden, auf der Ringstraße zu fahren und Wanderungen zu unternehmen.
Im Gegensatz zum Sommer, in dem die Sonne fast nie untergeht, finden Sie hier einen Tag-Nacht-Rhythmus vor, der das Schlafen erleichtert.

Diese nächtliche Dunkelheit hat einen großen Vorteil: Man kann die Nordlichter beobachten. Ab Mitte September werden die Nächte dunkel genug, um diese spektakulären Lichtphänomene zu sehen. So kombinieren Sie die Vorteile langer Tage für Besichtigungen mit Nächten, die für Nordlichter günstig sind. Im Juni und Juli ist dies unmöglich, da die Mitternachtssonne den Himmel ständig erhellt.

Nordlichter im September in Island in Thormorsk
Wo in Island übernachten?
4. Landschaften in leuchtenden Farben
Die isländische Natur verändert sich im September radikal. Die niedrige Vegetation, die die Hügel bedeckt, nimmt wunderschöne rot-orange Farbtöne an. Die Moos- und Flechtenflächen färben sich kupfer- und ockerfarben. Diese herbstliche Farbpalette bildet einen wunderschönen Kontrast zum tiefen Grün der noch bewässerten Wiesen und dem allgegenwärtigen Vulkanschwarz.

Besonders gerne habe ich diese farbenfrohen Landschaften im flachen Licht des Septembers fotografiert. Der Winkel der Sonne schafft eine unvergleichliche goldene Stimmung, vor allem am Ende des Tages. Fotografen werden dieses sanfte Licht und die satten Farben besonders zu schätzen wissen.
Allerdings gibt es in Island nur wenige Bäume, daher auch kein wirklich buntes Laub. Nur an wenigen Stellen.

5. Alle Einrichtungen bleiben geöffnet
Alle Restaurants, Museen, Sehenswürdigkeiten und Anbieter von Aktivitäten sind normal geöffnet. Es gibt keine saisonbedingten Einschränkungen, was im Oktober und November nicht der Fall ist, wenn viele Einrichtungen ihre Öffnungszeiten verkürzen oder vorübergehend schließen.

Blaue Lagune im September
Das Wetter im September
Um ehrlich zu sein: Das Wetter in Island bleibt jeden Monat unvorhersehbar, auch im September. Sie sollten sich auf alle Wetterbedingungen einstellen. Die Temperaturen liegen in der Regel zwischen 5 °C und 12 °C. Im Süden und in Reykjavik herrschen in der Regel mildere Bedingungen als im Norden.
Es regnet häufig, aber weniger stark als im Winter. Rechnen Sie mit durchschnittlich 10 bis 15 Regentagen im Monat. Der Wind kann stark wehen, insbesondere an der Südküste und in offenen Gebieten. Nehmen Sie unbedingt Kleidung zum Überziehen, eine hochwertige wasserdichte Windjacke und gute wasserdichte Wanderschuhe mit.
Stürme sind weiterhin möglich, aber weniger heftig als im Hochwinter. Informieren Sie sich täglich über die Wettervorhersage auf der Website vedur.is und passen Sie Ihre Route entsprechend an.

Sehenswürdigkeiten in Island im September
Wie in allen anderen Sommermonaten haben Sie auch im September die Qual der Wahl zwischen zahlreichen Aktivitäten:
- Die Route 1 umrunden
- Die Wasserfälle bewundern
- Die Lavafelder erkunden
- Die Gletscherlagunen besuchen: Jokulsarlon, Fjallsarlon und den Diamantstrand mit seinen Eisbergen
- Die schwarzen Sandstrände bewundern
- Die Nordlichter jagen
- In die Lavahöhlen hinabsteigen
- Auf Gletschern wandern
- ...
Siehe meine Routenempfehlungen: 5 Tage, 1 Woche, 10 Tage, 2 Wochen.

Was Sie im September in Island nicht sehen können
Die Bedingungen in Island ändern sich von Saison zu Saison erheblich.
Um Enttäuschungen zu vermeiden, sollten Sie sich darauf einstellen, dass Sie Folgendes nicht sehen werden:
- Lupinenblüten (Mai, Juni)
- Mitternachtssonne (Juni)
- Eishöhlen (Winter)
- Gefrorene Wasserfälle (Winter)
- Papageientaucher (Sommer)
Das macht nichts, das ist eine gute Ausrede, um wiederzukommen!
Veranstaltungen im September
Im September finden mehrere interessante kulturelle Veranstaltungen statt. Das Reykjavik International Film Festival findet in der Regel Ende September/Anfang Oktober statt und bietet ein Programm mit hochwertigen Independent-Filmen und Dokumentarfilmen.
Das Réttir, das traditionelle Schaftreffen, ist das wichtigste ländliche Ereignis im September. Die Bauern treiben ihre Herden, die sie für den Winter aus den Bergen heruntergebracht haben, zusammen. Bei diesen festlichen Zusammenkünften kann man in geselliger Atmosphäre die isländischen landwirtschaftlichen Traditionen entdecken. Informieren Sie sich vor Ort über die genauen Termine und Orte.

Praktische Tipps für September
Unterkunft buchen: Auch wenn die Besucherzahlen zurückgehen, empfehle ich Ihnen, Ihre Unterkunft im Voraus zu buchen, insbesondere in beliebten Gegenden wie Reykjavik, Vik oder der Region um den See Mývatn. Gute Unterkünfte sind schnell ausgebucht.
Mietwagen: Für die Rundreise im September reicht ein normales Auto völlig aus. Geländewagen sind nur für die F-Straßen im Hochland unverzichtbar, die im Laufe des Monats nach und nach gesperrt werden.
Nordlichter: Laden Sie die App „Aurora Forecast” herunter, die die Sonnenaktivität und die Sichtbarkeitsprognosen anzeigt. Bevorzugen Sie Gebiete fernab von Städten und warten Sie auf klares Wetter. Geduld ist Ihr bester Verbündeter.
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